Aktuelles | Landesschülerrat Mecklenburg-Vorpommern
EurOpinion - sechs erlebnisreiche Tage in Brüssel
Heute morgen (10.04.) sind die Teilnehmer des EurOpinion Projekts wieder erfolgreich in Rostock angekommen. Hinter ihnen liegen knapp 6 Tage in Brüssel, dem zweiten Sitz des Europaparlamentes. Bei diesem internationalen Projekt, an dem jeweils 25 dänische und 25 deutsche Schüler mitwirkten, haben diese gemeinsam über Europa diskutiert und dieses ein bisschen besser kennengelernt. Zusammen mit Werner Kuhn, dem einzigen Europaabgeordneten aus Mecklenburg-Vorpommern, besichtigten die deutschen Teilnehmer das Parlamentsgebäude und konnten anschließend in einer Runde Fragen stellen. Die Schüler waren so angetan, dass die Zeit sehr schnell verstrich und das Gespräch auf einen kommenden Besuch vertagt wurde. Aber auch die Kultur des Landes Belgien kam nicht zu kurz! Neben einer Stadtbesichtigung von Brüssel und Waterloo, wurde auch das Comic Museum in Brüssel besucht.
Das EurOpinion Projekt bestand insgesamt aus drei Events, wovon ein Wochenende in Dänemark, eins in Deutschland und als gemeinsamer Abschluss die Fahrt nach Brüssel stattgefunden hat. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für die schönen Tage!
Zweite Vollversammlung des Kreisschülerrates Mecklenburgische Seenplatte
Am vergangenen Freitag (22.03.) kamen rund 40 Schüler aus dem größten Landkreis der Bundesrepublik im Albert-Einstein-Gymnasium Neubrandenburg zusammen, um gemeinsam die Zukunft des Kreisschülerrates Mecklenburgische Seenplatte (KSR MSP) zu bestimmen. Zuerst wurde die Arbeit des vergangenen Jahres ausgewertet und alte Vorstandsmitglieder entlastet. In einer kurzen Workshopphase bekamen die Anwesenden einen kurzen Überblick über die Schülervertretung in Mecklenburg-Vorpommern und wählten anschließend den Vorstand. Alle Informationen dazu auch bald auf der eigenen Webseite! Wir bedanken uns beim Schulverwaltungsamt und Albert-Einstein-Gymnasium für die Unterstützung und Kooperation.
Gründung des Kreisschülerrates Vorpommern-Greifswald
Der Grundstein für die kreisweite Schülervertretung wurde am 15. und 16. März im ZERUM Ueckermünde gelegt. Ca. 50 Schüler aus dem gesamten Landkreis Vorpommern-Greifswald sind zusammen gekommen, um gemeinsam einen Vorstand zu wählen und erste Planungen für die vernetze Arbeit im Kreis zu machen. Gleichzeitig ging auch die neue Webseite online! www.ksr-vg.de
Schüler des SSR Schwerin besuchen Europaparlament
Eine kleine Gruppe von Schülern aus der Landeshauptstadt Schwerin besuchten am Dienstag, den 12.03.2013 das Europaparlament in Straßburg. In Begleitung des Mitgliedes des Europaparlamentes Werner Kuhn (CDU), dem einzigen Europaabgeordneten aus Mecklenburg-Vorpommern, erkundeten sie die Parlamentsgebäude und auch die Stadt Straßburg als 'Stadt Europas'. Zudem wurden die Schüler in die Arbeit der Plenarsitzungen eingeführt und hörten die Rede des israelischen Präsidenten zur aktuellen Lage des Landes.
Unterschriftenaktion "Kopfnoten abschaffen!"
Seit einigen Wochen kann man eine neu entflammte Debatte zum Thema Kopfnoten verfolgen. Grund hierfür ist der Entwurf einer Verordnung zur Bewertung des Arbeits- und Sozialverhaltens an allgemein bildenden Schulen in MV aus dem Bildungsministerium. Gemäß diesem Entwurf sollen alle Schüler Mecklenburg-Vorpommerns von der zweiten bis zur zehnten Klasse halbjährlich je eine Note von 1 bis 6 in den vier „Dimensionen“ Fleiß, Zuverlässigkeit, Umgangsformen und Teamfähigkeit erhalten. Hinzukommend soll mit jedem Schüler (inkl. Eltern) ebenfalls Halbjährig mindestens ein individuelles Beratungsgespräch geführt und protokolliert werden.
Unserer Meinung nach ist es offensichtlich, dass die Persönlichkeit keines Schülers mit vier Noten zwischen 1 und 6 sinnvoll beschrieben werden kann – vor allem nicht von einer Lehrkraft, welche euch nur wenige Stunden wöchentlich inmitten von bis zu 30 Mitschülern wahrnehmen kann. Schließlich fordert die Verordnung beispielsweise eine Bewertung des eigenverantwortlichen Arbeitens – also des selbstständigen Lernens zuhause. Kein Lehrer wird behaupten können, an dieser Stelle wirklich ein fundiertes Urteil über alle seine Schüler abgeben zu können. Der Willkür wird Tür und Tor geöffnet. Gleichsam soll eine Bewertung des Sozialverhaltens auf allen Zeugnissen ab der zweiten Klassenstufe erfolgen. Abgesehen davon, dass Lehrer hier ebenfalls einen nur sehr eingeschränkten Blick auf die Wirklichkeit haben können, sind Umgangsformen und Teamfähigkeit Dinge, die Kinder hauptsächlich in ihrem Elternhaus, aber keinesfalls in der Schule erlernen. Lehrer sollen hier also Faktoren bewerten, für die ihnen keine Verantwortung zugeschrieben werden kann. Somit stellen die Kopfnoten für das Sozialverhalten eindeutig eine Bewertung der (zumeist) elterlichen Erziehung dar, welche aus unserer Sicht aber keinesfalls in Form von Noten den Schüler zur Last gelegt werden darf!
Wir starten hiermit im Namen aller Schüler des Landes eine Unterschriftenaktion, um das Bildungsministerium wieder zurück auf den Boden der Tatsachen zu bringen und hoffen auf eure Unterstützung! Schickt die Listen mit den Unterschriften bis zum 15. März 2013 an unser Büro zurück.
Der Landesvorstand
- Verordnung "Kopfnoten"
- Information des LSR MV
- Unterschriftenliste
- Stellungnahme des Landesvorstandes
Schlag ins Gesicht eines jeden Demokraten - Bildungsminister Brotkorb für die Gleichschaltung und Unterwürfigkeit
Kritische Meinungsbildung, sowie das sinnhafte Auseinandersetzen mit Problemen im Schulalltag werden durch die nun veröffentlichte Verordnung (siehe unten) untermauert. Diese Verordnung bewirkt, dass wir als Schüler in der Mitgestaltung und -bestimmung des Schulalltags behindert und stark eingeschränkt werden, da viele unserer überforderten Lehrer mit einer inhaltlichen Kritik nicht umgehen können! Für mich ist es ein Todesurteil für die demokratischen Teilhabe, wenn wir Angst haben müssen, für das Aufzeigen von Fehlern mit schlechten Kopfnoten abgestraft zu werden. Vielleicht bekommt der Herr Minister in seinem Elfenbeinturm von der Wirklichkeit gar nichts mehr mit. Haben uns unsere Eltern nicht beigebracht, dass man nicht jeden Schietkram machen sollte, den unsere Freunde (ja, auch Lehrer gehören dazu) tun? Jetzt zeigt sich das Wahre Gesicht des nett schwafelnden Herrn Brotkorb: er ist kein Sozialdemokrat, sondern ein Spezialdemokrat! In seltenen Fällen ist auch er mal demokratisch.
Haben wir im Lande nicht genug Probleme? Aus der Sicht unseres Bildungsministers offenbar nicht. Anders ist es kaum zu erklären, welchen Zweck die neue Verordnung haben soll, welche mit ihrer Umsetztung die fast harmonische Zusammenarbeit von Schülern, Eltern und Lehrern, so wie sie in den vergangenen Monaten entstand, zwangsläufig beenden wird. Die Lehrer werden beginnen müssen unsere Persönlichkeit zu bewerten, was das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern genau so wie jenes zwischen Lehrern und Eltern erschüttern wird, allerdings vielleicht wenigstens von den katastrophalen Zuständen im Schweriner Bildungsministerium ablenken kann.
Und so bezeichnet sich jemand als Demokrat, der Schlachtfelder aufbaut, wo längst Frieden herrschte! Pfui Teufel, Herr Brotkorb - "schämen sollten Sie sich was".
Wir sind natürlich auch selbstkritisch und haben uns gefragt, wie man nur zu so einem Kram kommt, da man ja eigentlich annehmen könnte, dass man im Bildungsministerium - Zuständigkeitsbereich Wissenschaft - die Sinnhaftigkeit dieser absurden Benotung geprüft hat. Aber wie heißt es immer so schön in der Bildungspolitik Mecklenburg-Vorpommerns: das war so, das bleibt so und hat uns früher auch nicht geschadet, wir haben zwar nichts verbessert, aber überleben werden wir Schüler das auf jeden Fall. Doch diese Sichtweise ist auf die fatalste Weise falsch!
Auch muss man den Schreibern der Verordnung schon eine gewisse "Cleverness" zuschreiben, denn in der Formulierung, wer die Noten vergibt, wurde eine Gruppe spezifiziert (DEU, MA, erste Fremdsprache), welche die Bewertung federführend übernehmen soll. Aber in dem Fall, wo Eltern ihr damit verfbrieftes Recht auf ein Gespräch einfordern, muss nun auch noch ein zweiter Lehrer (federführend bei den Kopfnoten) bei Bedarf dabei sein. Wenn der Bildungsminister oder seine Koalitionäre sich hinstellen und das Wort Lehrerentlastung in den Mund nehmen, dann sollten sie das wohl nur noch auf der Schlossinsel tun, denn erst nach überqueren der Brücke in die Stadt beginnt für alle anderen Menschen wieder dass wirkliche Leben und die Realität. Interessant an der Geschicht ist auch, dass zum ersten Mal, seit Bestehen des LSR MV, so viele Vertreter der Handels- bzw. Handwerkskammern um Stellungsnahmen gebeten wurden. Offensichtlich, um sich vor dem Gewgenwind zu schützen!
Aber auch bei den Handelskammern und den Unternehmerverbänden hat sich hoffentlich unter Berücksichtigung des sogennanten Fachkräftemangels die Erkenntnis gebildet, dass Noten in Gänze nichts über den Schüler auszusagen vermögen und die Unternehmen sich engagierte Junge Menschen wünschen sollten, die quer denken, kreativ sind und eben nicht mit tollen Kopfnoten unter Beweis stellen, im Unterricht pädagogenfreundlich alles abgenickt zu haben.
Das Thema wird dich leider weiter verfolgen! Hier gehts nun zur Verordnung: Kopfnoten
Land will Kopfnoten auf den Zeugnissen wieder einführen
Eine Woche vor der Zeugnisausgabe in Mecklenburg-Vorpommern, hat die rot-schwarze Koalition die irrwitzige Idee, die Kopfnoten auf den Zeugnissen wieder einzuführen. Darunter sollen Mitarbeit, Betragen, Fleiß und Ordnung mit den üblichen Ziffern eins bis sechs bewertet werden. ... weiterlesen
"Liebe Lehrer, herzlich Willkommen in der 2. Klassenlehrerschaft!!!"
Nun ist die Katze also aus dem Sack! Der Bildungsminister Herr Brodkorb passt sich und das Wirken seines Ministeriums endlich dem allgemein in der Gesellschaft bekannten Prinzip, der zwei Klassengesellschaft (Medizin, beim Einkommen, ...), an. Auf den ersten Blick versüßt er, den nicht nachdenkenden Menschen (Ja, Lehrer sind auch Menschen!), die Meinung: Lehrer haben eine Zukunft in MV, es kommen mehr Lehrer nach MV, da es sich lohnt etc. Leider ist das schon jetzt ein Luftnummer: da auch die Beamten in MV weiterhin weniger Geld verdienen, als in den verbrauchten Bundesländern. Die Infrastruktur: "wozu wir auch das kulturelle Leben zählen bricht bei all dem Wahnsinn in MV weiter ein (siehe Theaterlandschaft)", Lehrer werden nicht entlastet, von den Aufgaben die Sie haben - leider Lügt sich die Koalition hier etwas, in Ihrer bescheidenden Naivität, in die eigene Tasche. Der Ausfall an den Schulen in MV, ein Hauptziel eines jeden guten Bildungsministers das es zu bekämpfen gilt, wird mit diesen Änderungen, auf dem Rücken der nicht Verbeamteten Lehrer ausgetragen und ist ein Hohn vor allem für die Guten und engagierten Lehrer in MV. Bei all den süßen Äußerungen können wir leider nur eins feststellen - dass wir mehr Karies bekommen werden als uns lieb ist, wenn wir diesen Wahnsinn weiter mit unseren Lehrern machen lassen.

Was bleibt uns am Ende wenn diese Änderungen sich als Wirkungslos erweisen? Richtig, die wenigen schlechten Lehrer, die wir im Lande haben, bekommen wir dann noch schlechter weg!
"...na herzlichen Dank, Herr Minister!" :-(
"grips gewinnt" - Das Stipendium für engagierte Schüler
Zum dritten Mal in Folge wird auch dieses Jahr wieder das Schülerstipendiums „grips gewinnt“ ausgeschrieben. Dieses besondere Förderungsprogramm hilft Jugendlichen, die trotz schwieriger Bedingungen (finanziell, kulturell, sprachlich) das Abitur oder die Fachhochschulreife anstreben. Zum Stipendium gehört eine monatliche finanzielle Förderung, persönliche Beratung in Bildungs- und Lebensfragen und ein umfassendes Bildungsprogramm (Seminare, Ausflüge, ...).
Das gibt es natürlich nicht um sonst! Besonders wichtig sind schulische Leistungen, Motivation und Leistungsbereitschaft sowie das außerschulische und soziale Engagement. Die Bewerbung ist ab 8. Klasse möglich; Einsendeschluss ist der 15. März 2013. Alle wichtigen Informationen gibt's auf der Website Grips-Stipendium!. Dort sind Bewerbungstipps, die notwendigen Formulare und spezielle Informationen für Lehrer und Eltern zu finden.
Schule findet wie gewohnt statt
Aufgrund der aktuellen Wetterlage, hat das Bildungsministerium eine Pressemitteilung herausgegeben, die den Schulalltag für die gesamte Winterzeit regelt. Ob und wann die Schule ausfällt, wird extra bekannt gegeben.Es kann jedoch zu Einschränkungen im Schulbusverkehr kommen. Bis zu 30 Minuten solltet ihr jedoch auf den Schulbus warten und dann die Schule über euer Fehlen informieren. Die Regelung für den Winter findet ihr hier!
Der Landesvorstand
Vollversammlung am Richard-Wossidlo-Gymnasium in Ribnitz-Damgarten
Am heutigen 30. Januar 2013 führt das Richard Wossidlo Gymnasium seine Pflichtgemäße Vollversammlung durch, mit dabei sind auch Vertreter des Landesschülerrates die Workshops, sowie die Schüler über den Schulpolitischen Unfug der Landesregierung, wie der Kopfnoten Verordnung, sowie die Arbeit in der Schülerräte in den Kreisen und über zukunftige Projekte informieren.weiterlesen
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